SCO Triathleten-Winterschlaf….

…sieht wohl anders aus!

An den beiden ersten beiden Adventswochenenden gaben einige SCOler richtig Gas und stellten unter Beweis, dass Triathleten nicht nur im Sommer zu Höchstleistungen fähig sind.

Am ersten Advent verschlug es einige Damen in die Fern.

Bianca Grosse ging beim Argenthaler Quarzit Adventstrail des LLG Hunsrück auf der sehr anspruchsvollen und mit fast 400 Höhenmetern gespickten Langdistanz an den Start. Die 17,6 km bewältigte Bianca als schnellste Frau in 1:20:08 Stunden mit über 6 Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte – ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg der mit einem Quazitbrockenpokal belohnt wurde! Bianca war nach ihrer Traillaufpremiere überzeugt, dass weitere Läufe dieser Art folgen werden. Vielleicht deutet sich hier eine erfolgreiche Trailrunner-Karriere an?

Das Küken des SCO-Damenteams floh vor der winterlichen Kälte und flog in den sonnigen Süden nach Italien wo es am 33. Florenz-Marathon teilnahm. Nach ihrer Premiere in Frankfurt vor einem Jahr galt es für Hannah Hartlieb nun die 4-Stunden-Marke zu knacken. Den zweiten Marathon ihrer noch jungen Karriere spulte Hannah perfekt vorbereitet so souverän ab als habe sie Jahrzehnte Erfahrung. Sie unterbot ihre Vorjahreszeit um absolut unglaubliche 30 Minuten und rannte nach 3:45:39 Stunden als zweite ihrer Altersklasse ins Ziel. Da kann man nur staunen und darf gespannt sein, was Hannah die kommende Saison und die folgenden noch so aus dem Hut zaubert ;-) Hut ab 

Als vergangenen Sonntag die zweite Kerze auf dem Adventskranz angezündet wurde, startete Stefanie Heinke beim 54. Winterlauf der StädteRegion Aachen. Für Steffi hat die Teilnahme an diesem profilierten 18-km-Lauf bereits Tradition. Zum Saisonabschluss zeigt sich hier sehr deutlich, dass in den letzten Jahren eine große Leistungssteigerung erarbeitet wurde und das Training Früchte trägt. Obwohl dieses Jahr nicht alles nach Plan lief und die Bestzeit aus dem letzten Jahr nicht unterboten werden konnte, freute sich Steffi nach 1:26:28 Stunden über Platz 5 in ihrer Altersklasse W35 und den 33. Gesamtplatz der Frauen bei diesem sehr stark besetzen Laufevent.

Eine deutlich kürzere Anreise hatten drei SCOler die zusätzlich zu den Laufschuhen auch noch ein geländegängiges Rad einpackten.

Der Nikolaus-Duathlon im Niddapark in Frankfurt Ginnheim ist quasi ein Heimspiel das alljährlich die Ausdauermehrkämpfer der Region anlockt. Diesmal waren immerhin die Temperaturen im frostig-winterlichen Bereich so dass die Strecke stellenweise noch etwas vereist war. Die Wintersonne sorgte aber für strahlend unspektakuläre Bedingungen. Crossige Wintersprossen im Gesicht gab es nur spärlich. Dick eingemummelt fegten Benedikt Küstermann, Patrik Dohm und Claudia Richter auf der Classic Distanz 5 km Laufen, 22,5 km Radfahren und 2,5 km Laufen durch das ehemalige BUGA-Gelände. Benedikt war bei seinem ersten Nikolaus-Duathlon bereits nach 1:12:47 Stunden als 13. der Gesamtwertung und souveräner Sieger seiner AK M35 wieder im Ziel. Er brachte folgende Splitzeiten in die Wertung: 1. Lauf 17:32 min., 1:17 min. Wechsel, 40:52 min. Rad, 2:51 min. Wechsel und 10:12 min. 2. Lauf. Patrik Dohm ließ es diesmal für seine Verhältnisse sehr geschmeidig angehen und ließ sich von seinem Vereinskollegen gar nicht hetzen. Er holte sich nach 1:20:18 Stunden den wohlverdienten Schokoladennikolaus im Ziel ab. Diese Zeit bedeutete am Ende Platz 8 der M35, 45. gesamt. (Splitzeiten: 20:22-1:55-42:24-3:45-11:49). Zehn Plätzen weiter hinten fand sich die nikolausduathlonerprobte Claudia Richter im Gesamtklassement wieder. Während der erste Lauf noch recht flott abgespult wurde, nahmen die Beine beim Radfahren eine betonartige Konsistenz an. In der dritten Radrunde konnte Claudia dann auch keine Gruppe mehr halten und musste sich fortan alleine durch den eisigen Wind kämpfen. Mit den eingefrorenen Betonbeinen wurde natürlich auch der abschließende Lauf nicht gerade zur Freude. Im Zielbereich zauberte der Satz des Sprechers „hier kommt die 3. Frau“ dann aber doch ein Lächeln auf die blauen Lippen. Nach Platz 5 beim Hugenottenduathlon und Platz 4 beim Rüsselcross langten 1:22:39 Stunden diesmal fürs Podium bei den Frauen und Silber in der W40. Splitzeiten: 20:56-1:23-45:07-3:23-11:48. (cR)

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